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Kapitalismus- Ursache für?

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Kapitalismus als Basis für die Moralprediger führt zu Doppelmoral. Ein richtiges Verhalten für die oberen und ein richtiges für die unteren. Deshalb wurde über Jahrhunderte hinweg das Verhalten der Menschen so gelenkt,  sie ihr Verhalten dann als richtig empfinden, wenn es die Machthaber oben unterstützt. Durch diese moralischen Vorschriften haben die Menschen viel verdrängen müssen und aus ihrer Lebendigkeit abgespalten.

Der Speicher im Unbewussten ist gefüllt worden. Oft sind die Menschen nur dann krank geworden, weil sie ihr Leben nach Regeln geführt haben, die gar nicht ihrem eigentlichem Leben entsprechen. Weil das aber alles unbewusst war, hat es niemand gemerkt. Bei einfach strukturierten Menschen haben die Moralprediger dann gesagt, sie seien krank, weil sie so sündig, so böse gewesen wären, und es sei besser krank zu sein als in der jenseitigen Hölle zu schmoren.

Aber der Kapitalismus zeigt ob eine moralische Verhaltenslehre = religiöses Unternehmen, eine Sekte ist.  Jede Sekte dient einem oder mehreren  Machthabern, und bestraft die Anhänger bei Fehlern. Die Liebe bestraft nicht. Sie gibt durch die Wiederholung der Lebenssituation die Möglichkeit zu lernen, sich zu entwickeln und sein Bewusstsein zu vergrößern.

Der Kapitalismus im Gesundheitswesen führt dazu, dass Menschen unbewusst und krank gehalten werden. Das macht man am Besten indem Ärzte nur bei Krankheit bezahlt werden, Therapie und Diagnose von denselben nach wirtschaftlichen Kriterien umgesetzt werden und Sponsering (durch Pharmafirmen) erlaubt ist. Dazu lässt man per Umlageverfahren alle in Krankenkassen einzahlen.  (Mit wem soll man solidarisch sein?)

Die Selektion des Geldes macht es nötig, dass immer mehr  Leistungen reduziert werden. Dass so die Menschen durch die Medizin nicht gesund oder heil werden,  fällt diesen ja nicht auf. Es ist Behandlern und Patient unbewusst. Aber aufgrund ihres Höherstellungsstatus haben die Ärzte das Gesetz auf ihrer Seite. Und Bewusstseinsbildung um Wohlstand für alle zu erzeugen, dient dem Lebendigen  nicht aber  dem Kapital-System.

Aber der Kapitalismus zeigt, ob jemand sein Bewusstsein entwickelt hat, ob er für andere das Heil oder das Unheil ist. Der Kapitalismus im Bildungssystem führt dazu, dass Lehrer demotiviert werden mittels großer Klassen und nach Lehrplan unterrichten müssen.  Natürlich steht in diesem Lehrplan nur das, was für die wirtschaftliche Entfaltung benötigt wird.  Wie man Spass, Erfolg, die eigenen Fähigkeiten entdeckt und fördert oder, wie Partnerschaft gelingt, so etwas wird nicht gelehrt. Die Schüler werden bewertet / benotet, (damit sie sich nicht über die Lehrer hinaus entwickeln?)  So wird getestet wie viel sie von den wissenschaftlichen gerade gültigen Meinungen angesammelt haben.

In den letzten Jahren haben sich die wirtschaftlichen Meinungen besonders schnell verändert und die inhaltliche Menge  hat sich sogar alle paar Jahre verdoppelt, aber der Lehrplan steht . Die vielen wissenschaftlichen Meinungen führen bei den Schülern dazu, dass sie ihre wahren Fähigkeiten ins Unbewusste verdrängen müssen. Um eine gutbezahlte Tätigkeit ausüben zu können brauchen sie gute Noten. Und für gute Noten im Zeugnis sorgen Geld(aus)gaben für Nachhilfe oder Lehrer. Aber der Kapitalismus zeigt, ob die Lehrer ihre Schüler wirklich  fördern.

Der Kapitalismus im Geldwesen sorgt dafür, dass Besitz so umverteilt wird, dass derjenige der Geldkapital hat, durch das Zinssystem noch mehr Geldkapital erhält.   Und diese Einnahmen (Zinsen), ohne eine Leistung zu erbringen, führen zur Sucht! Das lässt sich dann am einfachsten durchführen, wenn (Vertrauen und Sicherheit als Ver-sprechen!) die Basis ist und sich niemand mehr mit dem Geldwesen wirklich auskennt.  Und weil der Kapitalismus mit Geld zu tun hat muss es ein Fehler bei den Bank-Managern oder Mitarbeitern sein, wenn Krisen auftauchen. Aber der Kapitalismus zeigt, wer vom  Anderen zu profitieren gelernt hat, ihn ausbeutet und  erniedrigt.

Der Kapitalismus im Rechtsstaat sorgt dafür, dass  es  Gesetze gibt, die Gewalt und Krieg ermöglichen. Jeder muss im Kapitalismus an dem Spiel teilnehmen. Niemand darf sich heraus halten. Wer nicht nach den Regeln des Kapitalismus seine zugewiesene Rolle einnimmt,  darf per Gesetz bestraft werden.  Zur Bestrafung wird Geld / Liquidität entzogen oder die Freiheit eingeschränkt. Geld ist jedoch zum Lebenserhalt notwendig. Beides sind Erziehungsmassnahmen um Macht auszuüben, damit jemand das Verhalten zeigt, welches  nach den Regeln als richtig bezeichnet wird. Die Gesetze des Kapitalismus stimmen nicht mit der Seelenlandschaft überein. Der individuell richtige Platz kann nicht eingenommen werden und es gilt nicht der Gleichheitsgrundsatz, da es Höhergestellte mit anderen Rechten gibt. Aber der Kapitalismus zeigt,  wem es um Recht haben und wem es um Lieb haben geht. Aber jetzt ist Schluss!

Der Kapitalismus zeigt  es auf:   Die fehlende Bewusstseinsbildung ist die Ursache für Gewalt!

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